Das Studium im Collegium Canisianum
von P. Friedrich Prassl SJ
Das Studium der Fachtheologie an der Theologischen Fakultät
der Universität Innsbruck ist ein wesentlicher Bestandteil der Priesterausbildung
im Collegium Canisianum. Im Miteinander dieser beiden Institutionen wird die
intellektuelle Redlichkeit und Verantwortung, stets bereit zu sein jedem Rede
und Antwort stehen zu können über den Grund unserer Hoffnung, entscheidend
ermöglicht und gefördert.
Das Universitätsstudium fordert den einzelnen zur wissenschaftlichen Arbeit
und Auseinandersetzung mit theologischen Fragestellungen heraus und vermittelt
dadurch eine gewisse Kompetenz im theoretischen Umgang mit Wissen und Wahrheit.
Jeder Student soll die aktuellen Entwicklungen und Ergebnisse der Theologie
kennen, verstehen und werten lernen. Die theologische Reflexion soll ihn dazu
führen, unter den vielen, zum Teil konkurrierenden, theologischen Aussagen
eine tragende Mitte zu finden, um so vom Nebeneinander vieler Erkenntnisse zum
Wesentlichen des Evangeliums vorzudringen. Das Canisianum steht dabei begleitend
und unterstützend zur Verfügung.
I.Allgemeine Vorbemerkungen
1.Am Beginn möchte ich auf einen scheinbar banalen, jedoch in verschiedenen
Ausbildungsdokumenten der Kirche mehrfach betonten Aspekt der Ausbildung hinweisen,
nämlich, „dass der Priesterkandidat selbst sich als notwendige und
unvertretbare Hauptperson der eigenen Ausbildung sehen muss“.1
Diese Überzeugung kommt auch in der Ratio Localis des Canisianums zum Ausdruck.
Es heißt dort: „Der Erstverantwortliche für sein Studium ist
der Konviktor, bzw. der Priester selbst. Der einzelne soll befähigt werden,
sich selbständig mit theologischen Fragestellungen auseinander zu setzen.“2
2.In den Vorbereitungspapieren zur Synode um die Priesterbildung im Kontext
der Gegenwart weisen die Synodenväter darauf hin, dass „jeder Christ
bereit sein soll, den Glauben zu verteidigen und die Hoffnung, die in uns lebt,
zu bezeugen (vgl. 1 Petr 3,15)“ und betonen und fordern gleichzeitig,
um wie viel mehr dann besonders „die Priesterkandidaten und die Priester
sich sorgfältig um den Wert der intellektuellen Bildung in der Erziehung
und in der Seelsorgetätigkeit kümmern [müssen], da sie sich zum
Heil der Brüder und Schwestern um eine vertiefte Kenntnis der göttlichen
Geheimnisse bemühen sollen“. 3
3.Die gesamte intellektuelle Bildung, die wissenschaftlich-theologische Ausbildung
während des akademischen Studiums der Philosophie und Theologie, ist im
Rahmen dieser Auseinandersetzung mit theologischen Fragestellungen immer eng
verbunden mit der menschlichen, geistlichen und pastoralen Formung. Das eine
darf nicht gegen das andere ausgespielt werden. Es gibt sicherlich Zeiten, in
denen der eine Teil ein Übergewicht bekommen kann. Insgesamt ist aber auf
eine Ausgeglichenheit zwischen wissenschaftlicher, menschlicher, geistlicher
und pastoraler Ausbildung zu achten.
4.Zweck und Ziel des gesamten Theologiestudiums ist es demnach unter anderem
auch speziell die wissenschaftliche Ausbildung, die intellektuelle Formung zu
integrieren, „damit sie in pastoraler Hinsicht wirksam sein kann, in einem
von der persönlichen Gotteserfahrung geprägten geistlichen Ausbildungsgang,
um so ein bloß angelerntes Wissen zu überwinden und zu jener Einsicht
des Herzens zu gelangen, die zuerst zu ‚sehen’ vermag und danach
imstande ist, das Geheimnis Gottes den Menschen mitzuteilen“.4
5.Zweck und Ziel des Studiums der Theologie ist es also, dass der künftige
Priester zu einer engen Verbindung mit dem Wort Gottes kommt, in seinem geistlichen
Leben wächst und sich auf die Erfüllung seines pastoralen Dienstes
vorbereitet.5 Neben dem Philosophiestudium, „das
zu tieferem Verständnis und zur besseren Deutung der menschlichen Person,
ihrer Freiheit und ihrer Beziehungen zur Welt und zu Gott anleitet“6
ist auch das Interesse und eine eventuelle Vertiefung in Humanwissenschaften,
wie Soziologie, Psychologie, Pädagogik, Wirtschafts- und Politikwissenschaften
sowie eine Kenntnis der sozialen Kommunikationsformen von großer Hilfe.
Hilfe „für ein tieferes Verständnis des Menschen und der gesellschaftlichen
Phänomene und Perspektiven in bezug auf eine so weit wie möglich ‚inkarnierte’
pastorale Tätigkeit“.7
Auf der Grundlage dieser kirchlichen Aussagen und Bestimmungen soll die Studienordnung im Collegium Canisianum gesehen werden. Der Erwerb intellektueller und fachlicher Kompetenz im Bereich der wissenschaftlichen Theologie nimmt während der Ausbildungszeit im Collegium Canisianum einen wichtigen Stellenwert ein.8 Einige Gründzüge dieser Studienordnung, wie sie im Leitbild und in der Ratio Localis verankert sind, behandle ich zunächst kurz, bevor ich in einem zweiten Schritt auf einige Grundhaltungen für das Studium hinweise.
II.Grundzüge der Studienordnung
1. Curriculum „Deutsch als Fremdsprache“9
1.1Die Aneignung der nötigen Kenntnisse in der deutschen Sprache ist Voraussetzung
für das Leben im Haus und für das Studium an der Universität
Innsbruck. Davon hängt auch der weitere Aufenthalt im Collegium Canisianum
ab. Das erste Jahr im Canisianum dient deshalb vornehmlich dem Sprachstudium.
Mit dem positiven Abschluss der Ergänzungsprüfung ist das Deutschstudium
jedoch nicht beendet. Die Hausleitung ermuntert die Studierenden neben der notwendigen,
besonders am Beginn sehr schwierigen, Auseinandersetzung mit philosophischen
bzw. fachtheologischen Themen in deutscher Sprache, auch das spezifische Studium
der deutschen Sprache (Vokabeln, Grammatik, Aussprache, mündlicher und
schriftlicher Ausdruck) gezielt fortzusetzen.
1.2Die Möglichkeit zum Erwerb der nötigen Kenntnisse in der deutschen
Sprache besteht in der Teilnahme am vollständigen „Curriculum Deutsch
als Fremdsprache“. Dieses Curriculum erstreckt sich über ein ganzes
Jahr und setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen. Der Grundkurs (August/September)
findet im Collegium Canisianum selbst statt. Ein zweisemestriger Aufbaukurs
(Oktober bis Juni) folgt darauf im Collegium Canisianum und an der Universität.
Vor dem Beginn der Vorlesungen werden die Studenten in einem zweiwöchigen
Intensivkurs im Canisianum auf das Studienjahr vorbereitet. Während des
Jahres gibt es außerdem noch regelmäßige Ergänzungskurse
(Lektüre einfacher deutschsprachiger Texte, Übung der Aussprache,
Sprechen in der Liturgie).
Von einzelnen Teilen des Curriculums kann nach dem Urteil des Studienpräfekten
und nach Rücksprache mit dem Sprachlehrer dispensiert werden.
2.Das Studium im allgemeinen
2.1Im Leitbild des Canisianums wird eindeutig festgehalten, dass neben der menschlich-spirituellen
Reifung durch Formung und Begleitung hin zu einer entschiedenen Nachfolge Jesu,
was die erste Priorität ist,10 ein Schwerpunkt
auf dem gründlichen Studium der Philosophie und Theologie liegt.11
Diese Akademische Formung geschieht für alle Studenten des Collegium Canisianums
in der Regel an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck.
Dabei soll darauf geachtet werden, dass sowohl das Diplomstudium als auch das
Doktoratsstudium in einer angemessenen Zeit abgeschlossen werden kann. Dazu
bietet das Canisianum eine Studienatmosphäre, die geprägt ist von
gegenseitiger Unterstützung und Hilfe. So ist auch die Aufgabe der Studienbegleitung
im Collegium Canisianum zu verstehen: die Zusammenarbeit soll auf der Basis
offener und aufrichtiger Gegenseitigkeit aufbauen. Es geht in der Begleitung
in erster Linie um Unterstützung und Hilfe und nicht um Bestimmungen und
Kontrolle.
2.2Das Studium ist eine selbständig zu planende und zu leistende Aufgabe.
Jeder Student muss deshalb seine intellektuellen Begabungen bestmöglichst
einsetzen, um den Anforderungen gewachsen zu sein. Es bedarf aber auch der ständigen
Aufmerksamkeit und redlichen Auseinandersetzung mit aktuellen philosophischen
und theologischen Fragestellungen. „Gerade die gegenwärtige Situation
verlangt in zunehmendem Maße Lehrer, die wirklich insgesamt auf der Höhe
der Zeit stehen und imstande sind, sich sachkundig und mit klaren, eindeutigen
Argumenten den Sinnfragen der heutigen Menschen zu stellen, auf die allein das
Evangelium Jesu Christi die ganze und endgültige Antwort gibt.“12
2.3Die Bereitschaft, das Studium selbständig zu gestalten, kommt in einer
realistischen Studienplanung zum Ausdruck. Diese Studienplanung orientiert sich
an den Vorstudien, die durch die Anerkennung und den Bescheid der Studienkommission
am Beginn des Studiums festgestellt werden, sowie an den Erfordernissen, die
zum Abschluss des Diplomstudiums bzw. des Doktoratsstudiums der Fachtheologie
bzw. der Philosophie an der Universität Innsbruck, entsprechend der jeweiligen
Studienpläne bestehen. Es wird Wert darauf gelegt, dass der persönliche
Studienplan jeweils am Beginn eines Semesters mit dem Studienpräfekten
vereinbart wird, dass Änderungen mit ihm besprochen werden und dieser Studienplan
mit Verbindlichkeit eingehalten wird.
2.4Die Studiendauer im zweiten Abschnitt des theologischen Diplomstudiums gestaltet
sich individuell. Sie richtet sich nach der Anzahl der noch zu leistenden Prüfungsstunden,
die für den Abschluss des Diplomstudiums bzw. des Doktoratsstudiums der
Fachtheologie bzw. der Philosophie notwendig sind. Sie beträgt je nach
der Anzahl der noch zu leistenden Examina maximal drei bis vier Jahre (exklusive
ein Jahr Sprachstudium). In Absprache mit dem Studienpräfekten soll jeder
seinen Studiengang so planen, dass der Großteil der Examina in den ersten
Studienjahren gemacht werden kann, damit das mit dem Regens vereinbarte abschließende
Studienjahr der Diplomarbeit, den beiden abschließenden Diplomprüfungen
sowie der Vorbereitung auf die Diakonenweihe gewidmet bleibt. Bei einer Verzögerung
des Studiums wird im Gespräch mit dem Studienpräfekten geklärt,
wo die Gründe liegen und wie eine sachgemäße Abhilfe geschaffen
werden kann.
2.5Jedes Doppelstudium muss vom Regens, nach Absprache mit dem jeweiligen Heimatbischof,
genehmigt werden. Das Studium der Theologie darf durch ein Doppelstudium nicht
beeinträchtigt werden.
2.6Nach den ersten beiden Studienjahren (Sprachstudium und erstes Jahr der Theologie) wird in einer Auswertung geprüft, ob der Student sein Lernziel erreicht hat und er seine Ausbildung im Collegium Canisianum fortsetzen kann. Für deutschsprachige Studenten erfolgt diese Auswertung bereits nach dem ersten Jahr ihres Studiums. Die Auswertung wird innerhalb eines Kolloquiums zwischen der Hausleitung und dem einzelnen Studenten vorgenommen. Sollte sich zeigen, dass der Student das Lernziel nicht erreicht hat, liegt es im Ermessen der Hausleitung entsprechende Entscheidungen betreffend der Fortsetzung des Aufenthaltes und des Studiums im Collegium Canisianum zu treffen.
3.Aufbaustudium
Als internationales Konvikt haben wir im Collegium Canisianum auch eine Gruppe
von Priestern, die zu einem Spezialstudium in Innsbruck sind. Nach Abschluss
des Diplomstudiums und nach den Weihen wird eine Aufnahme in das Canisianum
für ein Aufbaustudium (Doktoratsstudium, Lizentiat) im Normalfall erst
nach einer angemessenen Zeit pastoraler Erfahrung in der Heimatdiözese
(mindestens zwei Jahre) gewährt.
Für ein Doktoratsstudium ist ein Zeitraum von drei bis maximal vier Jahren
vorgesehen. Die Begleitung des Studiums, besonders bezüglich studientechnischer
Fragen am Anfang, aber auch während des Studiums übernimmt, nach Absprache
und in Ergänzung mit dem Begleiter der Priestergruppe, der Studienpräfekt
des Canisianums.
III.Grundhaltungen für das Studium
1. Zielorientierung
Woraufhin studiere ich: Ist die Seelsorge/Pastoralarbeit im Blick, die Verkündigung
als Professor der Theologie, oder andere Vorgaben? Eine möglichst große
Klarheit in der Zielbestimmung - von Anfang an - verändert meine Haltung
zum Studium und auch den Inhalt meines Studiums.
2.Prioritäten setzen
Die Sendung zum Studium im Canisianum erfolgt durch den Bischof. Die Studienzeit
hier ist eine Zeit des Lernens auf verschiedenen Ebenen. Ferien, wie auch soziale
Kontakte haben dabei eine wichtige Bedeutung. Die menschlich-spirituelle Formung
und die akademische Ausbildung stehen aber im Mittelpunkt. Wenn dieser Schwerpunkt
mit seinen Auswirkungen erkannt wird und entsprechende Ziele auch bewusst gesetzt
werden, dann hat das Konsequenzen für die Studienplanung, besonders in
den vorlesungsfreien Zeiten und Ferienzeiten während des Studienjahres.
In Absprache mit der Leitung des Hauses, mit dem Regens und dem Studienpräfekten,
werden diese Zeiten auch gemeinsam geplant – besonders vor Abschluss des
Studiums bzw. bei unvorhergesehenenVerzögerungen im Studium.
3.Eigenverantwortung und Hilfe von außen kombinieren
Jeder Student hat, wie bereits mehrfach betont, zuerst eigenverantwortlich sein
Studium zu gestalten: „Der Erstverantwortliche für sein Studium ist
der Konviktor, bzw. der Priester selbst.“ Diese Verantwortung hat viele
Dimensionen:
3.1Zu dieser Verantwortung zählt die Bereitschaft, sich in schwierigen
Situationen helfen zu lassen und diese Hilfe auch gezielt zu suchen: bei den
Professoren, bei den Assistenten, bei Mitstudenten und nicht zuletzt beim Studienpräfekten.
3.2Zu dieser Verantwortung zählt auch die Redlichkeit und Ehrlichkeit in
der wissenschaftlichen Arbeit. Ich weise in diesem Zusammenhang auf den Nutzen
und auch die Missbrauchsmöglichkeiten der modernen Kommunikationsmittel
hin.
3.3Zur Verantwortung zählt ebenso die Herausforderung, das Studium als
Chance zu sehen, um Themen, die einen zutiefst bewegen und berühren (i.e.
philosophisch-theologischer, sozialer Natur...) in der Hausgemeinschaft ins
Gespräch zu bringen. Es geht nicht darum ein „Scheinstudium“
zu machen, in der bloßen Wiederholung des Lernstoffes gut zu werden, sondern
wirklich „Bildung“ zu suchen, zu profunder eigenen Stellungnahme
fähig werden.
3.4Verantwortung bedeutet auch eigene, ausgeprägte Interessensgebiete für
sich zu finden und entsprechend zu pflegen – was in der Stundenwahl bei
Modulen und bei den freien Wahlfächern zum Ausdruck kommen kann.
3.5Verantwortung bedeutet nicht zuletzt das Studium mit seinen vielfältigen
Anforderungen mit unserer Hausordnung gut zu verbinden – sowohl in bezug
auf die Liturgieordnung, das gemeinsame Gebet, den eigenen geistlichen Weg,
als auch in bezug auf die Gemeinschaftsordnung, die Mahlzeiten, die Freizeit,
den Tagesablauf.
In einer sinnvollen, ausgeglichenen Synthese dieser verschiedenen
Bereiche des täglichen Lebens im Canisianum geschieht gleichzeitig auch
eine gewisse Einübung auf das spätere priesterliche Leben mit seinen
vielfältigen Herausforderungen.
Die Internationalität im Collegium Canisianum bietet dabei auch Gelegenheit,
den Austausch auf theologischer Ebene zu suchen und das hier Erfahrene und Gelernte
zur Situation im jeweiligen Heimatland in Beziehung zu setzen.13
In diesem Zusammenhang hat ein Wort Walter Kaspers zunehmende Gültigkeit:
„In dem Maß, in dem der Glaube seine gesellschaftlichen Stützen
verliert, bedarf es des persönlichen Zeugen, der Akt und Inhalt des kirchlichen
Glaubens in einer unverwechselbaren, persönlichen Weise verkörpert
und exemplarisch verwirklicht. Wir brauchen Priester, für die pastorale
Einstellung nicht ein Weniger, sondern ein Mehr an theologischer Bemühung
fordert.“14
1 Pastores dabo vobis. Nachsynodales Schreiben
von Papst Johannes Paul II. an die Bischöfe, Priester und Gläubigen
über die Priesterausbildung im Kontext der Gegenwart, 25. März 1992.
Verlautbarungen des Apostolischen Stuhls, Nr. 105; hrsg. vom Sekretariat der
Deutschen Bischofskonferenz, 118.
2 Ratio Localis des Collegium Canisianum, 15.
3 Vgl., Pastores dabo vobis, 93.
4 Vgl. II. Vatikanisches Konzil, Optatam totius. Dekret über
die Ausbildung der Priester, Nr. 16. Vgl. ebenso: Instrumentum Laboris, Achte
Weltbischofsynode, Nr 39.
5 Vgl. Pastores dabo vobis, 93.
6 Vgl. ebd.
7 Vgl. ebd., 95.
8 Vgl. Ratio Localis des Collegium Canisianum, 15.
9 Vgl. Studienordnung des Collegium Canisianum, 6.
10 Vgl. Leitbild des Collegium Canisianum, 3.
11 Vgl. ebd., 4.
12 Pastores dabo vobis, 100.
13 Vgl. Ratio Localis des Collegium Canisianum, 15.
14 W. Kasper, Glaube, ein Geschenk zum Weitergeben. Stuttgart
1984, 44.